Getränke begleiten viele Situationen: den Weg zur Arbeit, die Mittagspause, ein gemeinsames Essen oder den Abend mit Freunden. Wer weniger Zucker trinken oder auf Alkohol verzichten möchte, muss dabei nicht auf Geschmack und Abwechslung verzichten. Hilfreich ist allerdings, die eigenen Gewohnheiten genauer anzusehen und Produktangaben nicht allein nach Begriffen auf der Vorderseite zu beurteilen.
Mit den eigenen Trinkgewohnheiten beginnen
Ein guter erster Schritt ist, über einige Tage zu notieren, was und wann getrunken wird. So wird sichtbar, ob süße Getränke vor allem unterwegs, zu Mahlzeiten oder in bestimmten sozialen Situationen eine Rolle spielen. Daraus lassen sich einfache Veränderungen ableiten: Wasser griffbereitstellen, ungesüßten Tee vorbereiten oder für den Nachmittag eine andere Routine wählen.
Wasser und ungesüßte Tees sind meist naheliegende Alltagsgetränke, weil sie ohne zugesetzten Zucker auskommen. Mineralwasser kann durch Kohlensäure oder natürliche Mineralstoffe geschmacklich variieren. Auch Zitronen- oder Gurkenscheiben geben Wasser ein Aroma, ohne es mit Saft oder Sirup zu süßen. Wer Fruchtsaft bevorzugt, sollte bedenken, dass auch darin natürlicher Zucker enthalten ist. Eine kleinere Menge, mit Wasser verdünnt, kann eine Möglichkeit sein, den süßen Geschmack beizubehalten und zugleich weniger Saft zu trinken.
Zuckerangaben richtig einordnen
Die Nährwerttabelle zeigt, wie viel Zucker ein Getränk pro 100 Milliliter enthält. Die Angabe lässt sich besser vergleichen als Begriffe wie „leicht“ oder „mit Frucht“. Auch die Portionsgröße zählt: Eine Flasche kann mehrere Portionen enthalten, sodass die tatsächlich getrunkene Menge über dem Eindruck der Einzelangabe liegt. Zutatenlisten liefern zusätzliche Hinweise. Zucker, Glukosesirup oder Fruchtsaftkonzentrat können unterschiedliche Bezeichnungen haben; die Reihenfolge der Zutaten richtet sich grundsätzlich nach ihrem Gewichtsanteil.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt, die Aufnahme freier Zucker zu begrenzen. Dazu zählen unter anderem zugesetzte Zucker sowie Zucker in Honig, Sirupen und Fruchtsäften. Eine alltagstaugliche Orientierung bedeutet nicht, jedes süße Getränk grundsätzlich auszuschließen. Häufig macht es bereits einen Unterschied, süße Getränke seltener zu wählen und Durst meist mit Wasser oder ungesüßten Alternativen zu stillen.
Alkoholfrei heißt nicht immer völlig alkoholfrei
Bei alkoholfreien Getränken lohnt sich ein Blick auf die genaue Kennzeichnung. Je nach Produkt kann „alkoholfrei“ einen geringen Restalkohol einschließen; Angaben wie „0,0 %“ weisen auf einen anderen Alkoholgehalt hin. Wer aus gesundheitlichen, religiösen oder persönlichen Gründen jeden Alkohol vermeiden möchte, sollte deshalb die konkrete Produktinformation prüfen und im Zweifel beim Hersteller nachfragen.
Auch alkoholfreie Varianten unterscheiden sich beim Zucker- und Energiegehalt. Das gilt etwa für Biermischgetränke, Limonaden oder aromatisierte Getränke. Eine Übersicht regionaler Sortimente kann die Orientierung ergänzen; eine mögliche Anlaufstelle ist https://getraenke089.de/, während für die Auswahl weiterhin die Angaben auf dem jeweiligen Produkt maßgeblich sind.
Alternativen passend zur Situation auswählen
Für den Alltag hilft es, mehrere Optionen bereitzuhalten: Sprudelwasser zum Essen, Kräutertee am Abend oder ein alkoholfreies Getränk für gesellige Runden. Bei Veranstaltungen kann es angenehm sein, vorab zu prüfen, ob eine passende Alternative angeboten wird. So wird die Entscheidung weniger von der verfügbaren Auswahl bestimmt.
Wer Süßstoffe vermeiden möchte, kann auf ungesüßte Getränke zurückgreifen; wer sie nutzt, sollte die eigene Verträglichkeit und den Geschmack berücksichtigen. Eine einzelne Alternative passt nicht für alle Situationen. Entscheidend ist ein Muster, das sich langfristig umsetzen lässt: Etiketten vergleichen, Portionsgrößen beachten und Getränke wählen, die zum persönlichen Bedarf passen. Damit wird eine zuckerärmere und alkoholfreie Auswahl zu einer praktischen Gewohnheit statt zu einer kurzfristigen Einschränkung.